Märchen

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Das Böse – Gedeutet von Märchen, Philosophie und Religion

24,90 

Erscheinungstermin: 19. September 2016

Märchen sind oft wegen ihrer angeblichen Neigung zur Gewalt gescholten worden. Aber Märchen erzählen vom Bösen, weil das Leben Böses bereithält. Und wie Religion und Philosophie bieten Märchen Deutungen und stellen Lösungsmodelle vor.

Im Mai 2015 fand dazu in Binz (Prora) auf der Insel Rügen der jährliche Kongress der Europäischen Märchengesellschaft statt. Er widmete sich dem großen Thema „‚Da machte sie einen giftigen, giftigen Apfel …‘. Wie Märchen, Philosophie und Religion das Böse deuten“.
Der Ort war bewusst gewählt, denn es ging bei der Beschäftigung mit dem Bösen durchaus nicht nur um einen akademischen Diskurs, sondern auch um konkrete Erfahrung der jüngsten deutschen Geschichte und unserer Gegenwart.

In den Beiträgen der Märchenforscher gerade zu diesem Thema wurde deutlich, welche Ressourcen die Märchen bereithalten. Menschen wollen vom Bösen erzählen – um vorbereitet zu sein, um Gespenstern Namen geben zu können, um Strategien für den Kampf gegen das Böse zu entwickeln, um sich ihrer Entscheidung für das Gute zu vergewissern. Deshalb sind Märchen immer schon und immer noch ausgezeichnet für die Auseinandersetzung mit dem Bösen geeignet.

Herausgegeben im Auftrag der Europäischen Märchengesellschaft von Harlinda Lox und Angelika B. Hirsch.

inkl. 7 % MwSt.

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Dunkle Mächte im Märchen und was sie bannt…

24,90 

Erscheinungstermin: 2007

Hardcover, 256 Seiten, 16 x 22 cm

Neueste Forschungsergebnisse und alte Weisheiten im und ums Märchen. In der Reihe Forschungsbeiträge werden die jeweils während der Frühjahrs- bzw. Herbstkongresse der Europäischen Märchengesellschaft gehaltenen Fachbeiträge abgedruckt. In diesem Band geht es um Themen wie: Angst und Angstbewältigung im Märchen, Dunkelheit und Licht im Märchen, Zerstörerische und heilende Kräfte im Märchen, Erlösung durch Verwandlung, Die Todesstrafe im Märchen, Die Brüder Grimm und das Recht, Märchen als rechtsgeschichtliche Quellen usw.

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Hessen – Märchenland der Brüder Grimm

24,90  6,90 

Erscheinungstermin: 1.1.2005

176 Seiten.
Im früheren Kurhessen (so in Waldeck, in der Schwalm, im Marburger Land), in der einstigen Provinz Nassau, im Odenwald und an der Bergstraße sind die Märchensammler im 19. und 20. Jahrhundert besonders erfolgreich gewesen. Die Brüder Grimm, selber »echte« Hessen, haben gerade von in Hessen lebenden Gewährsleuten, unter denen sich auch Hugenotten befanden, viele ihrer Märchen erhalten. Märchen weisen immer vom Regionalen ins Überregionale, sie verbinden stets Heimat und Welt. Wie man indessen in der Erzähllandschaft Hessen Märchen erzählt und sie so zu gestalten verstand, dass ihnen bei aller Weltläufigkeit der internationalen Stoffe ein »echt hessisches« Kolorit anhaftet, das lassen die 28 Texte dieses Bandes erkennen. So ist Hessen »Märchenland« – und ist es auch wieder nicht.
Die weltweite Wirkung, die von den Hessen Jacob und Wilhelm Grimm ausging und noch immer ausgeht, wird am Beispiel Griechenland aufgezeigt.
Der ›Malerbruder‹ Ludwig Emil Grimm hat für seine Märchenillustrationen Kritik und Anregungen von Wilhelm erfahren; Otto Ubbelohde nahm Elemente aus hessischer Landschaft und hessischem Volksleben in seine Märchenbezeichnungen auf. Märchenbilderbogen und Papiertheater verraten, wie man in bürgerlichen Gesellschaftsschichten Märchen verstand.

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Vom Geben und Vergeben im Alter – Kinder brauchen Märchen!

24,90 

272 Seiten, 14 x 21,5 cm

Dieser 39. Band aus der Reihe der Forschungsbeiträge wurde im Auftrag der Europäischen Märchengesellschaft von Harlinda Lox, Ricarda Lukas und Sabine Lutkat herausgegeben. Was erzählen uns Märchen zum Umgang mit Alter und den Alten? Was haben die Menschen am Ende ihres Lebensweges mit ihrem Eigentum gemacht und mit dem Groll aus früheren Jahren? Andererseits sind da die heutigen Kinder: Kann das Erzählen von Märchen in der Erziehung hilfreich sein? Diese Themen wurden auf dem Kongress in Bad Brückenau, Mai 2013 und auf der Fachtagung in Mülheim, Herbst 2013 behandelt.

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Vom glücklichen Ende

12,00 

Erscheinungstermin: 2008

Hardcover, 144 Seiten, 14 x 21,5 cm

„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute …“ Ende gut – alles gut? Im Märchen finden Verwicklungen und Herausforderungen meist ein glückliches Ende. Märchen bieten neben Unterhaltung immer auch Lösungsansätze und Denkmodelle für praktische Lebensfragen.
Die hier aus vielen Teilen der Erde zusammengetragenen Märchen erzählen vom glücklichen Ende. Doch das will erlitten oder erkämpft werden. Wenn die Aufgaben aber die menschlichen Fähigkeiten und Kräfte, Klugheit und Gewitztheit übersteigen, greifen helfende Mächte ein. Das glückliche Ende gipfelt im Bild von Erlösung und Hochzeit, von Wohlstand und Zufriedenheit, von Versöhnung und Gerechtigkeit.

Anthologie zum Kongress der Europäischen Märchengesellschaft 2008 mit Kommentaren zu den einzelnen Märchen.

 

inkl. 7 % MwSt.

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