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Aktuelles

Liebe Leser:in, liebe:r Tarot- und Orakelfan,

kennst du schon unsere Frühjahrsnovitäten?

Wir freuen uns, mit Judith Richter eine starke Autorin gewonnen zu haben, die mit ihrem Account ALUA eine der bekanntesten Hexen in Deutschland ist. Ihr Orakeldeck ALUA Witch – Dein Hexenorakel begeistert durch ein magisch modernes Design, und die persönlichen Texte im Booklet vermitteln uns den Eindruck, dass Judith uns persönlich mit ihrem typischen Humor coacht.

Und für alle jungen Hexen der GenZ und GenAlpha haben Eva Murges und Olivia Bürki ein absolut zauberhaftes kleines Hexenorakel geschaffen – das Daily Witch Orakel – der tägliche Reality-Check mit Hexenpower für alle Young Witches!

Soul, Soul Work und Soul Path sind starke Trendthemen in der spirituellen Community. Die Orakelkarten Intuitive Whispers Orakel von Bestsellerautorin Maude Hirst, die bekannte Schauspielerin aus der Serie „Vikings“, helfen uns durch die starken Collagen und einfühlsamen Texte wieder besser auf unsere Intuition zu hören.

Anna Janssen erklärt uns in ihrem Sensitive Soul Workbook, wie wir mit Hilfe der psychologischen Astrologie unseren Seelenweg entdecken können. Und Nina Wellmann hat faszinierende neue Tarotkarten erschaffen, die uns tief in den Bann ziehen und in unser Unterbewusstsein führen: das Soulmirror Tarot mit psychologisch leicht verständlichen und tiefgehenden Deutungen der Tarotkarten.

Tierisch süß wird es mit dem Woodland Wardens Tarot, dem Nachfolger des erfolgreichen Woodland Wardens Orakel von Jessica Roux. In ihrem typisch nostalgischen Design zum Dahinschmelzen begleiten uns die Waldbewohner durch die Große und Kleine Arkana des Tarot.

Tierisch beeindruckend wird es dann mit den Krafttieren des Orakeldecks Echoes of the Wild Souls – die handgezeichneten Illustrationen der nordischen und slawischen Tiere von Martyna Szcykutowicz faszinieren durch leuchtende Farben und grenzenlosem Detailreichtum.

Leuchtend wird es auch nochmal im Summer Serenade Lenormand von Irene Captijn, die Fortsetzung des Sweet Blossom und Autumn’s Embrace Lenormand, zwei international erfolgreiche Bestseller.

Last but not least zeigt uns die erfolgreiche Influencerin Jessica Lenz in Die Wende beginnt in Dir, wie wir die Beeinflussungen in unserer Ahnenlinie auflösen können und durch eine spirituelle Transformation die positive Energie unserer Vorfahren für uns nutzen können! Ein beeindruckendes Buch, das Ahnenarbeit mit moderner Epigenetik verknüpft und damit zeitgemäß darstellt

Wir wünschen dir einen magische Frühling 2026!
Dein Königsfurt-Urania Team

Königsfurt-Urania

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Kartendecks entdecken: Tarot, Lenormand, Kipper und Orakelkarten im Überblick

Kartenlegen ist heute weit mehr als reine Wahrsagerei. Viele Menschen nutzen Tarot-, Lenormand-, Kipper– oder Orakelkarten als Werkzeug zur Selbstreflexion, zur intuitiven Orientierung und zur bewussten Auseinandersetzung mit aktuellen Lebensthemen.

Die Karten können helfen, innere Bilder sichtbar zu machen, Fragen aus neuen Perspektiven zu betrachten und Entscheidungen achtsamer zu reflektieren.

Jedes Kartensystem besitzt dabei seine eigene Bildsprache, Geschichte und Anwendungsweise: Tarot arbeitet stark mit archetypischen Symbolen und inneren Entwicklungsprozessen, Lenormand ist eher konkret und alltagsnah, Kipper beleuchtet häufig Personen und soziale Dynamiken, während moderne Orakelkarten meist intuitiv und thematisch frei eingesetzt werden.

Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie keine endgültigen Antworten vorgeben, sondern Impulse eröffnen – für mehr Klarheit, Bewusstsein und einen tieferen Zugang zur eigenen Intuition.

So beginnst du: Karten mischen, ziehen und intuitiv deuten Vor dem Ziehen kann es hilfreich sein, kurz innezuhalten, bewusst zu atmen und eine klare Frage oder Intention zu formulieren.

Die Karten können klassisch gemischt werden, bis sich das Mischen stimmig anfühlt. Manche Menschen breiten sie auch verdeckt auf dem Tisch aus und wählen intuitiv eine oder mehrere Karten. Ein einziges „richtiges“ Vorgehen gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die Methode zur eigenen Praxis passt und die Aufmerksamkeit auf die Frage gerichtet bleibt.

Eine einzelne Karte eignet sich gut als Tagesimpuls oder erste Orientierung. Drei Karten können zum Beispiel Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Entwicklung zeigen oder Körper, Geist und Seele miteinander in Beziehung setzen.

Bei komplexeren Themen können größere Legungen genutzt werden. Wichtig ist, die Karten nicht als festgelegte Zukunftsvorhersage zu verstehen, sondern als Einladung, genauer hinzuschauen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und neue Deutungsmöglichkeiten zu entdecken.

Welches Deck passt zu dir? Wenn du dich zum ersten Mal mit Karten beschäftigst, kannst du dich zunächst fragen, wofür du das Deck nutzen möchtest: Geht es um tägliche Inspiration, persönliche Reflexion, konkrete Fragen oder ein tieferes symbolisches System?

Für einen einfachen Einstieg eignen sich Orakelkarten besonders gut, da sie meist intuitiv verständlich sind und oft mit kurzen Botschaften arbeiten.

Tarot bietet mehr Tiefe und ein komplexeres Symbolsystem, ist aber etwas erklärungsbedürftiger. Lenormand– und Kipperkarten sind alltagsnäher und eignen sich besonders für konkrete Fragen, Situationen und Beziehungsthemen.

Auch die Gestaltung spielt eine wichtige Rolle: Ein Deck sollte optisch ansprechen, gut in der Hand liegen und eine Bildsprache haben, zu der man spontan Zugang findet.

Tarot: Bilder für innere Entwicklung und neue Perspektiven

Tarotkarten gehören heute zu den bekanntesten Symbolkarten weltweit. Ein klassisches Tarotdeck umfasst 78 Karten, die in zwei große Gruppen unterteilt sind.

22 Karten bilden die sogenannte Große Arkana – die „großen Geheimnisse“. Die 56 Karten der Kleinen Arkana stellen die „kleinen Geheimnisse“ dar.

Die Große Arkana zeigt archetypische Situationen, Kräfte und Entwicklungsschritte. Mit C. G. Jung lässt sich hier von Archetypen sprechen: Figuren und Bilder wie der Magier, die Welt, die Gerechtigkeit, die Kraft oder der Stern verweisen auf grundlegende Erfahrungen, innere Prozesse und Wendepunkte im Leben.

Die Kleine Arkana geht auf Spielkarten zurück, die ab dem 13. Jahrhundert im arabischen Raum nachweisbar sind. Sie besteht aus vier Reihen mit jeweils 14 Karten – zehn Zahlenkarten und vier Hofkarten.

Anstelle von Pik, Herz, Karo und Kreuz finden sich im Tarot meist die Symbole Schwerter, Münzen/Pentakel, Kelche und Stäbe, die häufig mit den vier Elementen Luft, Erde, Wasser und Feuer verbunden werden.

Historisch sind Tarotkarten seit dem 15. Jahrhundert im italienischen Raum belegt, etwa durch das Visconti-Sforza-Tarot. Sie gehören zu den ersten Kartensätzen mit sogenannten Trümpfen, also mit figural gestalteten Sonderkarten.

Ursprünglich wurden sie vor allem als Gesellschaftsspiel genutzt. Erst seit dem 18. Jahrhundert gibt es deutliche Hinweise auf eine wahrsagerische, okkulte oder symbolische Deutung der Karten.

Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die esoterische und okkulte Deutung des Tarots einen neuen Aufschwung. Aleister Crowley und A. E. Waite prägten diese Entwicklung maßgeblich; gemeinsam mit den Künstlerinnen Pamela Colman Smith und Frieda Harris entstanden einige der bis heute berühmtesten Tarotdecks.

Im 21. Jahrhundert ist die Vielfalt an Tarotdecks größer denn je: Es gibt klassische, künstlerische, moderne und thematisch sehr spezifische Varianten, manchmal auch mit Zusatzkarten.

Der heutige spirituelle Ansatz ist häufig psychologisch geprägt. Im Mittelpunkt stehen weniger starre Vorhersagen als vielmehr Selbstreflexion, innere Klärung und ein bewusster Zugang zum eigenen Unterbewusstsein.

So kannst du Tarotkarten nutzen: Tarot eignet sich besonders für tiefere Fragen, innere Entwicklungsprozesse und komplexere Situationen.

Die Karten können einzeln als Tagesimpuls gezogen werden, in kleinen Legungen zur Klärung einer konkreten Frage dienen oder in größeren Legesystemen Zusammenhänge, Dynamiken und mögliche Entwicklungsschritte sichtbar machen.

Tarot lädt dazu ein, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und die eigene Intuition bewusst einzubeziehen.

Lenormand: Klare Bilder für Alltag, Beziehungen und Entscheidungen

Marie-Anne Lenormand war eine der berühmtesten Wahrsagerinnen ihrer Zeit (ca. 1772–1843). Sie lebte in Paris und erlangte dort großes Ansehen, unter anderem durch ihre Vorhersagen für Napoleon, Joséphine und weitere bekannte Persönlichkeiten.

In ihrem Pariser Salon beriet sie Klient:innen mithilfe verschiedener Methoden, darunter Kartenlegen, Kaffeesatzlesen und Astrologie. Belegt ist, dass Marie-Anne Lenormand einfache Spielkarten um eigene Motive und Notizen ergänzte. Die heutigen Lenormand-Karten waren dies jedoch noch nicht.

Ihre Bildmotive lassen sich vielmehr auf das sogenannte Spiel der Hoffnung zurückführen, das auch als „Ur-Lenormand“ bezeichnet wird. Dieses kombinierte Karten- und Würfelspiel wurde um 1800 von dem Nürnberger Spielkartenmacher Kaspar Hechtel entwickelt. Im Jahr 1846 entstanden daraus die ersten Lenormand-Karten.

Die Verbindung mit dem berühmten Namen Madame Lenormand war dabei eine kluge und wirkungsvolle Marketingstrategie.

Gängige Lenormand-Decks enthalten 36 Karten mit fortlaufender Nummerierung. Zu den bekanntesten Varianten zählen die Blaue Eule, die Rote Eule und die Weiße Eule. Die Blaue und die Weiße Eule zeigen Bildmotive in Verbindung mit Spielkartensymbolen wie Karo, Herz, Pik und Kreuz; die Rote Eule kombiniert Bildmotive mit Versen.

Daneben gibt es Varianten, die ausschließlich mit Bildmotiven arbeiten oder Bilder, Verse und Spielkartensymbole miteinander verbinden. Heute werden Lenormand-Karten vielfach neu interpretiert, modern illustriert und teilweise durch Zusatzkarten ergänzt.

So kannst du Lenormandkarten nutzen: Lenormandkarten werden häufig für konkrete Alltagsfragen, Beziehungsthemen, berufliche Entwicklungen oder zeitnahe Entscheidungen genutzt.

Charakteristisch ist ihre klare, oft sehr direkte Bildsprache. Einzelkarten können als Tageshinweis dienen, kleine Legungen zeigen schnelle Tendenzen, und in der sogenannten Großen Tafel lassen sich umfangreichere Zusammenhänge und Entwicklungen betrachten.

Lenormand eignet sich besonders, wenn eine Frage praktisch, lebensnah und möglichst konkret beleuchtet werden soll.

Kipper: Personen, Begegnungen und Lebenssituationen besser einordnen

Die Kipper-Karten entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts zur Zeit des Biedermeier in Deutschland. Auch heute zählen sie zu den beliebtesten Orakelkarten.

Sie zeigen Szenen, Personen und Charaktere des täglichen Lebens und übersetzen diese in eine symbolische Bildsprache. Dadurch können sie helfen, persönliche Situationen, Beziehungsmuster und nächste Schritte aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Klassisch bestehen Kipperkarten – ähnlich wie Lenormandkarten – aus 36 Karten, werden heute aber ebenfalls häufig zeitgemäß neu gestaltet.

So kannst du Kipperkarten nutzen: Kipperkarten eignen sich besonders für Fragen rund um Menschen, Beziehungen, soziale Rollen, familiäre Muster und konkrete Lebenssituationen.

Da viele Karten Personen, Begegnungen oder Alltagsszenen zeigen, lassen sich mit ihnen Beziehungsdynamiken, äußere Einflüsse und mögliche nächste Schritte gut sichtbar machen.

Sie können als Tagesimpuls, für kurze Situationsanalysen oder in größeren Legungen genutzt werden, wenn es um zwischenmenschliche Themen, Entscheidungen oder die eigene Position innerhalb eines Umfelds geht.

Orakelkarten: Intuitive Impulse für Alltag, Achtsamkeit und Inspiration

Neben diesen klassischen Kartensystemen gibt es heute eine große Vielfalt thematisch ausgerichteter Orakelkarten.

Sie folgen meist keinem festen traditionellen System und keiner verbindlichen Nummerierung, sondern sind frei auf das jeweilige Thema abgestimmt – etwa Astrologie, Heilsteine, Numerologie, Human Design, Krafttiere, Engel, Achtsamkeit oder persönliche Entwicklung.

So kannst du Orakelkarten nutzen: Orakelkarten werden vor allem intuitiv genutzt. Sie eignen sich gut als täglicher Impuls, als Inspiration für Meditation, Journaling oder Rituale sowie zur sanften Selbstreflexion.

Da jedes Deck seinem eigenen Thema folgt, steht weniger ein komplexes Deutungssystem im Vordergrund als die persönliche Resonanz mit Bild, Botschaft und Symbolik. Orakelkarten können deshalb sehr niedrigschwellig eingesetzt werden – auch von Menschen, die noch keine Erfahrung mit Tarot, Lenormand oder Kipper haben.

Wichtig zu wissen: Kartendecks können inspirierende Begleiter im Alltag sein. Sie laden dazu ein, innezuhalten, Gedanken zu sortieren und Themen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Die Deutung der Karten ist jedoch immer subjektiv und sollte als Impuls verstanden werden – nicht als verbindliche Vorhersage oder Entscheidungsvorgabe. Bei gesundheitlichen, psychischen, rechtlichen oder finanziellen Fragen ersetzen Karten keine professionelle Beratung.

AGM-Urania

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