Autor*in

Stamer, Barbara

Gymnasialrätin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen auch im Bereich der päd. Märchenliteratur.

Barbara Stamer studierte Anglistik und Germanistik, war als Gymnasialrätin tätig.
Inspiriert durch den reichen Erzählschatz der Märchen aller Völker, entstanden während der jahrzehntelangen Unterrichtstätigkeit als Deutschlehrerin eine Reihe von fach-didaktischen Veröffentlichungen, jeweils Textbände mit vielfältigem Materialienteil und extra Schülerarbeitsheften.

Im Mittelpunkt des literarischen Schaffens standen immer –Märchen-, das Interesse an dem geistesgeschichtlichen Zusammenhang zwischen Märchen, Mythos und Kunst im Kulturvergleich und deren Auswirkungen auf das Erzählgut.

Bei Fachkongressen und Kulturveranstaltungen, unter anderem den Tagungen der „Europäischen Märchengesellschaft“, den „Kultur- und Literaturtagen“ verschiedener Städte oder der „9th International Conference on Children’s Literature“, Tel-Aviv, ) hat Barbara Stamer zu ihrem Spezialgebiet „Märchen“ zahlreiche Vorträge und Lesungen gehalten.

Die Mehrzahl der publizierten Bücher sind Märchenanthologien, die Märchen aus alten Quellen nach Motiven und Themen präsentieren.

Produkte des/der Autor*in

Katzen-Märchen

6,99 

Oft wechseln Katzen blitzschnell und kaum vorhersehbar für uns Menschen ihre Verhaltensweise und zeigen eine völlig entgegengesetzte Seite ihres Charakters: Gerade waren sie noch anschmiegsam, haben sanft geschnurrt, plötzlich sträuben sie fauchend ihr Fell und fahren die Krallen aus. Deshalb gelten sie oft als ‚falsch‘ und werden seit jeher mit Zauber und Aberglaube in Verbindung gebracht.

Barbara Stamer zeigt uns die unterschiedlichen Darstellungen der Katze wie sie in volkstümlichen Märchen vorkommen und hat ihre Märchensammlung in fünf Gruppen unterteilt: Die verzauberte Katzenprinzessin, Der listige und kluge Kater, Die weise Mutter-Katze, Die dämonische Hexen-Katze und Der zauberkräftige Kater.
In einem ausführlichen Nachwort geht sie noch einmal auf diese unterschiedlichen Charaktergruppen ein.

Märchen vom Wasser des Lebens

6,99 

Erscheinungstermin: 15 März

192 Seiten, 14 x 21,5 cm

Das Urelement Wasser ist in Mythologie und Märchen ein sehr ambivalentes Symbol: als Wasser des Lebens kann es für Heilung, Erneuerung, Verwandlung, Geburt und Verjüngung stehen, als Wasser des Todes aber ein Symbol für Vergehen, Verschlungenwerden und Vernichtung sein. Das Wasser kommt in vielen Erscheinungsformen vor: als kühle, klare Quelle, als stiller, unergründlicher See, als Meer mit seiner tosenden Brandung und Ebbe und Flut, als munterer Bach oder reißender Strom, es fällt als segensreicher oder alles überflutender Regen und wird in Brunnen gesammelt und den Menschen nutzbar gemacht. Es wird in allen Mythen und Märchen der Völker von unzähligen, zauberkräftigen Wasserwesen bevölkert. Nicht zuletzt steht es für das Unterbewusstsein der Menschen, für ihr eigenes Selbst. Barbara Stamer hat Germanistik und Anglistik studiert und als Gymnasialrätin gearbeitet. Diese Wassermärchen hat sie untergliedert in die Kapitel „Von Brunnen und „Quellen“, „Von Seen und Teichen“, „Von Strömen und Flüssen“ und „Vom Meer“. In einem ausführlichen Nachwort geht die Autorin auf die Bedeutung dieses Urelementes ein und seine Darstellung in Mythologie und Märchen.

Märchen von Mutter Erde

6,99 

Erscheinungstermin: September 2012

Hardcover, 192 Seiten, 14 x 21,5 cm

Barbara Stamer ist eine profunde Kennerin von Märchen, Mythen und Symbolkunde und hat zu diesen Themen bereits zahlreiche Publikationen herausgegeben.

Als geheime Urkraft wurde die Erde einst als heilig verehrt. Die archaische Muttergottheit, die „Große Göttin“ oder „Mutter Erde“ gab es bei allen Völkern auf der Welt. In Mythen und Märchen findet sich dieser Glaube auch heute noch in Gestalt von Hexen und weisen Frauen, Schicksalsgöttinnen und z. B. der bekannten Märchenfigur Frau Holle. Von diesem Aspekt handeln die Märchen im ersten Teil des Buches. Weitere Themenbereiche sind die Erde als heilende (Kräuter, Brunnen), verderbenbringende oder schützende Kraft, Erdgeister (Zwerge, Erdmännlein) und Erdtiere (Kuh, Kröte, Schlange, Spinne).

In ihrem Nachwort geht die Herausgeberin auf die vielfältigen Bezüge zwischen Mythen und Märchen ein.