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Märchen für Winter und Weihnacht: Eine Sammlung alter, aber auch neuerer Märchen von und für Winter und Weihnacht. Sie handeln von Wünschen und Geschenken zum Fest, von der kargen und kalten Jahreszeit und deren Überstehen, aber auch vom wärmeren, hellen Beginn des neuen Jahres.
So vertraut ist uns der Apfel und doch steckt er voller Geheimnisse. Äpfel sind nicht nur rund und schön, knackig und saftig, sie sind auch eine unserer ältesten und wichtigsten Kulturobstarten – zumindest in Europa. Kein Wunder also, dass sie in den Märchen als Symbol eine wichtige Rolle spielen. Bereits in den Mythen der Griechen und Germanen ist von besonderen Äpfeln die Rede. Die Märchen in diesem Buch zeigen den Apfel in seiner ganzen Bandbreite: Es gibt verjüngende und heilende Äpfel, jede Menge goldene Äpfel, Äpfel der Liebe, Anderswelt-Äpfel, zauberhafte Äpfel und auch die gefährlichen verzauberten Äpfel; Apfel-Diebe tummeln sich ebenso in den Geschichten wie wunderschöne Apfelmädchen. Mit einem wohlriechenden und wohlschmeckenden Apfel in Hand und Mund lassen sich die vielfältigen Märchenäpfel in den überwiegend europäischen Märchen dieser Zusammenstellung am besten entdecken.
Forschungsbeiträge aus der Welt der Märchen – Jahresband 48
„Märchen und Politik“!? Passt das zusammen? Zum Jahreskongress 2022 lud die Europäische Märchengesellschaft e.V. zu diesem zunächst erstaunlichen Thema ins Erzgebirge an die Grenze zu Tschechien ein. Märchen taugen zur Flucht aus dem Alltag wie zur Systemkritik, zur Ich-Werdung oder Überlebenshilfe wie zur Indoktrination, zur Stärkung des Selbstbewusstseins wie zur Anpassung an das herrschende System. Sie sind das Medium der Armen und Unterdrückten und gleichzeitig ein Instrument, diese weiter klein zu halten. Märchen werden gebraucht und missbraucht.
Dies alles zeigen die Beiträger:innen, die aus ihrem jeweiligen Blickwinkel auf die politische Wirklichkeit mit Bezug auf Märchen eingehen. In thematischer Nähe zum Kongress der EMG fand die Tagung »Märchen und Migration« der Märchen-Stiftung Walter Kahn statt. Der Begriff »Migration« wurde in seiner doppelten Bedeutung beleuchtet: zum einen anhand narrativer Zeugnisse aus unterschiedlichen Kulturen der Welt, zum anderen in Bezug auf aktuelle Migrationsbewegungen und deren (bildungs-) politische Relevanz. Herausgegeben im Auftrag der Europäischen Märchengesellschaft von Harlinda Lox und Angelika B. Hirsch und im Auftrag der Märchen-Stiftung Walter Kahn von Kristin Wardetzky.
Märchen vom Meer – Weite, Wind, Wellen – Sehnsucht
Weite, Wind und Wellen – wenn wir ans Meer denken, dann steigt eine Sehnsucht in uns hoch, die so unergründlich ist wie das Meer selbst. Wer schon einmal am Meeresufer stand, der kennt sie, diese Sehnsucht: Der Blick frei bis zum Horizont, darüber der unendliche Himmel, dahinter ferne Länder und darunter die unendlichen Tiefen des Meeres mit seinen geheimnisvollen Geschöpfen.
Das Meer fasziniert die Menschen seit je her und hat sie wunderbare Märchen ersinnen lassen. Märchen von mutigen Seefahrern und ihren Abenteuern, von Begegnungen mit Walen und Meerfrauen, von wunderbaren Unterwasserwelten und verborgenen Schätzen.
Einige der schönsten Perlen aus diesem Märchenschatz präsentiert Königsfurt-Urania im Frühjahr 2021 mit den „Märchen vom Meer“. Zusammengetragen hat sie Michaela Brinkmeier, die Herausgeberin der erfolgreichen „5-Minuten-Märchen“ (2019) und der „Märchen für Trauer und Trost“ (2020).
Im früheren Kurhessen (so in Waldeck, in der Schwalm, im Marburger Land), in der einstigen Provinz Nassau, im Odenwald und an der Bergstraße sind die Märchensammler im 19. und 20. Jahrhundert besonders erfolgreich gewesen. Die Brüder Grimm, selber »echte« Hessen, haben gerade von in Hessen lebenden Gewährsleuten, unter denen sich auch Hugenotten befanden, viele ihrer Märchen erhalten. Märchen weisen immer vom Regionalen ins Überregionale, sie verbinden stets Heimat und Welt. Wie man indessen in der Erzähllandschaft Hessen Märchen erzählt und sie so zu gestalten verstand, dass ihnen bei aller Weltläufigkeit der internationalen Stoffe ein »echt hessisches« Kolorit anhaftet, das lassen die 28 Texte dieses Bandes erkennen. So ist Hessen »Märchenland« – und ist es auch wieder nicht.
Die weltweite Wirkung, die von den Hessen Jacob und Wilhelm Grimm ausging und noch immer ausgeht, wird am Beispiel Griechenland aufgezeigt.
Der ›Malerbruder‹ Ludwig Emil Grimm hat für seine Märchenillustrationen Kritik und Anregungen von Wilhelm erfahren; Otto Ubbelohde nahm Elemente aus hessischer Landschaft und hessischem Volksleben in seine Märchenbezeichnungen auf. Märchenbilderbogen und Papiertheater verraten, wie man in bürgerlichen Gesellschaftsschichten Märchen verstand.
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