Top 3 Superfoods für Sportler

Isotonische Chia-Limonade

„Sportler brauchen Kraft und Ausdauer. Superfoods, die Energie spenden und das Blut mit Sauerstoff anreichern können, sind: Grünes Blattgemüse, Maca, Hanf, Acai, Chiasamen, Camubeeren, Maqui und Rohkakao“, so die internationale Superfood-Expertin Julie Morris.

Dabei stechen drei Superfoods aufgrund ihrer markanten „sportlichen" Eigenschaften besonders hervor:

Rohkakao

Neben Antioxidantien bietet Rohkakao eine hervorragende Versorgung mit Mineralstoffen und ist eine der besten pflanzlichen Quellen für Magnesium. Dieser Mineralstoff ist bekannt dafür Muskeln zu entspannen und Krämpfe zu lösen. Aus diesem Grund haben Frauen während der Regelzeit auch so große Lust auf Schokolade. Rohkakao schmeckt zwar relativ bitter, aber ist die gesündere Alternative zu den oft überzuckerten Schokoladentafeln.


Hanf

Hanf hat eine hohe Sättigung an pflanzlichem Protein (Eiweiß) von hervorragender Qualität. Zudem ist Hanf gut verdaulich und wartet mit allen essentiellen Aminosäuren auf. Im Gegensatz zu Hanf mit berauschender Wirkung, enthält dieser sogenannte Nutzhanf kaum THC (=Tetrahydrocannabinol), der zu einer Änderung der Wahrnehmung führt, und fällt daher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Diverse Rezepte (z.B. von Julie Morris, der "Queen of Superfoods") beweisen, dass Nutzhanf auch sehr dekorativ aussehen kann.

Chia

Ein Esslöffel Chia deckt bereits ein Viertel unseres empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen ab. Da die Samen sich im Magen ausdehnen (viel trinken, um das zu ermöglichen!), vermitteln sie nicht nur ein sensationelles Sättigungsgefühl, sie geben auch über Stunden Energie ab. Deshalb sind sie gerade bei Langstreckenläufern beliebt.

Zudem enthalten Chiasamen Omega-3-Fettsäuren, die u.a. Entzündungen vorbeugen und für genügend Schmierstoff in den Gelenken sorgen sollen.

Chiasamen sind ja mittlerweile überall im Handel erhältlich. Rohkakao und Hanfsamen, die ebenfalls für Sportler empfehlenswert sind, befinden sich zusammen mit den Chia-Samen im Superfood-Starterset (Superfoods von Govinda + Rezepte von Königsfurt-Urania). Das ist gerade für den Einstieg in die Ernährung mit Superfoods bzw. für das Ausprobieren von Superfoods empfehlenswert.

Rezept: Isotonische Chia-Limonade

Für Sportler empfiehlt Julie Morris die „Isotonische Chia-Limonade“ (vgl. Superfood Säfte Buch, S. 199). Sie bezeichnet dieses isotonische Sportgetränk als Grundnahrungsmittel, stellt es in großen Mengen her und bewahrt die gesunde Limonade im Kühlschrank auf. „Dann ist sie immer fertig, wenn sich der Durst meldet“, freut sich die New-York-Times-Bestsellerautorin und weiter: „Elektrolyte (Mineralien wie Magnesium) und entzündungshemmende Nährstoffe (Omega-3-Fettsäuren und Vitamin C) machen diese Superfood Limonade zum perfekten Sportgetränk - vor und nach dem Training.“

Als isotonisch werden Getränke bezeichnet, die die gleiche Konzentration von Mineralstoffen wie das menschliche Blut haben (vgl. Duden). So kann das Getränk schnell vom Körper aufgenommen und ausgeschwitzte Mineralien wieder zugeführt werden.

Dieses isotonische Sportgetränk ist einfach herzustellen und nicht überzuckert, wie die meisten Energydrinks bzw. kann man selbst entscheiden, wie viel Süßungsmittel es enthalten soll.

Zutaten:
1 Tasse Kokoswasser
1 Tasse Wasser
2 El Chiasamen
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
½ Zitrone, in dünne Scheiben geschnitten
Süßungsmittel nach Belieben

Kokoswasser, Wasser, Chiasamen und Zitronensaft in einen Shaker oder in ein Deckelgefäß geben und gut verrühren oder schütteln, um Klumpen zu vermeiden. Die Zitronenscheiben dazugeben und alles noch einmal schütteln. Die Mischung 15 bis 20 Minuten stehen lassen, bis die Chiasamen aufgequollen sind. Dann noch einmal schütteln und nach Belieben mit Stevia oder dem gewünschten Süßungsmittel süßen. Am besten kalt und auf Eis servieren.

Fertig ist das perfekte, isotonische Sportgetränk mit Chia als Superfood.

Weitere Rezepte auf Superfood-Küche.de


Superfoods aus der Heimat – Zwei Autorinnen auf der Suche nach heimischen Nährstoffwundern

Superfoods aus der Heimat

„Superfoods?! Das sind doch diese Lebensmittel mit exotischen Namen aus fernen Ländern.“ Falsch gedacht!

Zwei Autorinnen aus Norddeutschland wollen beweisen, dass es Superfoods auch bei uns gibt: „Wir waren begeistert von der Idee, die hinter Superfoods steckt“, so Claudia Lazar und Monika Cordes. „…anstelle einer Überernährung mit leeren Kalorien, wenig Kalorien zu sich zu nehmen aber dafür eine große Menge an guten Nährstoffen (Zitat der amerikanischen Superfood-Expertin Julie Morris). Doch konnten wir nicht glauben, dass Superfoods nur aus fernen Ländern stammen sollen. Schließlich muss es Lebensmittel mit einer besonders hohen Nährstoffdichte, wie sie in Chia, Moringa und Baobab vorkommt, doch auch bei uns geben“, dachten die Autorinnen und machten sich auf die Suche nach heimischen Superfoods.


Das Ergebnis ist überraschend!

Bereits unsere Großmütter verwendeten Superfoods. Natürlich war der Name damals noch nicht geläufig. Superfood ist ein recht moderner, aus dem US-amerikanischen Raum geprägter Name, der seit dem Jahr 2013 bei uns immer häufiger Gebrauch findet. Doch bereits zu Zeiten unserer Vorfahren wurden heimische Superfoods wie Spinat, Topinambur und Walnüsse für leckere, gesunde Rezepte verwendet. Durch die Fastfood-Welle sind diese etwas in Vergessenheit geraten. Aber mit einer bewusster werdenden Ernährung, ziehen alte Getreide-, Gemüse- und Obstsorten wieder auf Märkten und in Gärten ein“, stellten die Autorinnen begeistert fest.

Aus den frischen, regionalen Zutaten zauberten sie köstliche Gerichte und schließlich entstand ein Kochbuch mit über 60 Rezepten zu heimischen Superfoods. „Mit diesem Buch wollen wir zeigen, wie leicht und wenig aufwendig der Umgang mit Superfoods sein kann. Unser Motto: Gesund genießen mit heimischen Zutaten.“ so Claudia Lazar und Monika Cordes.

Zu bedenken ist, dass heimische Lebensmittel nicht das ganze Jahr über verfügbar sind! Daher sind die Rezepte ganz praktisch nach Jahreszeiten sortiert. Brennnessel- und Spinat-Cannelloni im Frühjahr, saftiger Süßkartoffel-Brownie im Sommer und Salat von Roten Beten und Kürbis im Herbst. Diese Rezepte machen richtig Vorfreude auf das Genießen der verschiedenen Jahreszeiten!

Durch Ersatzmöglichkeiten sind die Rezepte auch für Veganer empfehlenswert. Besonders hilfreich ist die Rubrik „Supergut zu wissen“. Neben jedem Rezept stehen wichtige Informationen, Inhaltsstoffe und Tipps zu den verwendeten heimischen Superfoods. So kommt man schlau, gesund und lecker durch das Jahr.


Buch: Superfoods aus der Heimat

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