GUTE KARTEN FÜRS NEUE JAHR

Ihre persönliche(n) Jahreskarte(n)

Es gibt viele Wege, eine persönliche Jahreskarte zu ermitteln. Viele Leute ziehen an Silvester eine Karte für das Neue Jahr. Oder sie wählen eine Auslage aus, legen sich danach die Karten und ermitteln so ihre persönliche Jahreskarten.

Manche lieben es auch, eine Karte zu errechnen – quasi die Aktualisierung der ‚lebenslangen‘ Persönlichkeitskarte für das aktuelle Jahr (s. Kasten).
Die Persönlichkeitskarte im Tarot:  Zur Errechnung bilden Sie aus den Ziffern Ihres Geburtsdatums die Quersumme. Zum Beispiel 8.9.1963 ergibt: 8+9+1+9+6+3 = 36. Liegt diese Summe bei einer Zahl zwischen 1 und 21, so ist die Große Karte aus Ihrem Spiel, die die gleiche Zahl trägt, die zugehörige Persönlichkeitskarte.
Beträgt die errechnete Quersumme 22, so gilt die 22. Große Karte — das ist „Der Narr“ — als betreffende Persönlichkeitskarte.

Liegt die Quersumme jedoch, wie im obigen Beispiel, bei 23 oder höher, so ziehen Sie aus der errechneten Quersumme noch einmal die Quersumme. Zum Beispiel ergibt dann 36 als weitere Quersumme 3+6 = 9; die Große Karte mit der gleichen Ziffer ist nun die zutreffende Persönlichkeitskarte, in diesem Beispiel IX-Der Eremit.
Die Aktualisierung der Persönlichkeitskarte für das aktuelle Jahr – so bestimmen Sie Ihre persönliche Jahreskarte: Dazu bilden Sie aus den Ziffern Ihres Geburtstags im kommenden Jahr die Quersumme: Zum Beispiel 8.9.2017 ergibt: 8+9+2+0+1+7 = 27. Weiteres Vorgehen wie oben.

Das RAD DES SCHICKSALS – DIE JAHRESKARTE 2017
Die Quersumme aus 2017 beträgt 2+0+1+7 = 10 <> Karte X- Rad des Schicksals

Abb, RAD DES SCHICKSALS, Tarot von A.E. Waite
Abb. GLÜCK: Karte X im Tarot von A. Crowley

Stichworte zur Karte RAD DES SCHICKSALS (Tarot von A.E. Waite)

Die Sphinx ist ein Wesen, das sich aus elementaren Gestalten zusammensetzt: Stier-Körper (Erde), Löwen-Pranken und -Schwanz (Feuer), Engel / Mensch- Gesicht (Luft) und Adler-Flügel (die Flügel sind hier durch das Schwert ersetzt; der Adler steht hier und andernorts in der Symbolik überraschend auch für das Element Wasser; Hintergrund ist eine seit der Antike vorkommende Transformationsreihe: Skorpion >> Schlange >> Adler).
Vielfalt und Einheit, Kontinuität und Wandel – dies drückt allein schon die Sphinx aus. Und die weiteren Sprachen und Symbole auf der Karte wiederholen und vervielfältigen diese Aussagen: das Bild zeigt Vielfalt und Einheit auf vielen Ebenen.

LIEBE Keine Bildfigur im Bild: Warnung vor Selbstlosigkeit, die sich zum Beispiel in übertriebener Großzügigkeit oder in unangemessener Hilflosigkeit äußern kann. Du sollst auf der Bildfläche erscheinen, dann kannst du die Fäden in die Hand nehmen. – Als Ermunterung: „Springe über deinen Schatten“. Nimm Anteil am Weltgeschehen, und die Welt wird Anteil an dir nehmen. – So klappt das auch mit der Partnerschaft …

GLÜCK Mache dir ein eigenes Bild. Darin liegt die Bedeutung der aufgeschlagenen Bücher: Es geht weniger um Belesenheit als um Bild-ung, um das eigene Weltbild, ein eigenes Verständnis von Zusammenhängen – so dass wir im Schicksal unser Glück und unsere Chancen erkennen können.

ERFOLG Nicht in der Manipulation, sondern in der Anerkennung der Tatsachen findest du die größte Unterstützung für deinen Willen. „Glück ist Talent für das Schicksal“ (Novalis).

CHALLENGE Achte auf Zusammenhänge zwischen deinen Erfahrungen, auch in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Was könnten diese bedeuten ?

GESCHENK Glück will gefunden werden – und oft bekommen wir es einfach geschenkt!

Und das geht dann so: Das Rad als Symbol …

Beide Bildversionen, siehe oben, enthalten das Motiv, den Weg in die Mitte zu finden:  die Radnabe als Zeichen des inneren Zentrums, als Kern des Eigenen. Der äußere Kreis des Rades aber steht für die Erfahrung des Universums, für die die Hinwendung zu allem und allen.
Es ist paradox, das mag uns das Symbol des Rades sagen: der Weg in die Mitte / zu sich selbst und der Weg nach außen / in die Welt hängen untrennbar zusammen. Das eine geht offenbar nicht ohne das andere, wenn es im Leben „rund“ laufen soll.
Fehlt die Mitte, schleudert oder „eiert“ man durchs Leben, weil keine „Nabe“, kein innerer Halt da ist. Fehlt die Anteilnahme an Mitmenschen und Umwelt, bleiben die größeren Dimensionen des Lebens unerreichbar verschlossen.
Nur wer sich wandelt, bleibt sich treu. Und wer Verständnis entwickelt – auch für seine Nächsten, auch für Unbekanntes –, der nimmt die glücklichen Fügungen wahr und profitiert vom „Wink des Schicksals“: „Der Zufall begünstigt den vorbereiteten Geist“ (Louis Pasteur).

© Evelin Bürger & Johannes Fiebig

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