GUTE KARTEN FÜRS NEUE JAHR

Ihre persönliche(n) Jahreskarte(n)

Es gibt viele Wege, eine persönliche Jahreskarte zu ermitteln. Viele Leute, die ich kenne, ziehen an Silvester eine Karte für das Neue Jahr. Oder sie wählen eine Auslage aus, legen sich danach die Karten und ermitteln so ihre persönliche Jahreskarten.
Manche lieben es auch, eine Karte zu errechnen – quasi die Aktualisierung der ‚lebenslangen‘ Persönlichkeitskarte für das aktuelle Jahr (s. Kasten).

Die Persönlichkeitskarte im Tarot:  Zur Errechnung bilden Sie aus den Ziffern Ihres Geburtsdatums die Quersumme. Zum Beispiel 8.9.1963 ergibt: 8+9+1+9+6+3 = 36. Liegt diese Summe bei einer Zahl zwischen 1 und 21, so ist die Große Karte aus Ihrem Spiel, die die gleiche Zahl trägt, die zugehörige Persönlichkeitskarte.

            Beträgt die errechnete Quersumme 22, so gilt die 22. Große Karte -- das ist „Der Narr" -- als betreffende Persönlichkeitskarte.

            Liegt die Quersumme jedoch, wie im obigen Beispiel, bei 23 oder höher, so müssen Sie aus der errechneten Quersumme noch einmal die Quersumme ziehen. Zum Beispiel ergibt dann 36 als weitere Quersumme 3+6 = 9; die Große Karte mit der gleichen Ziffer ist nun die zutreffende Persönlichkeitskarte, in diesem Beispiel IX-Der Eremit.
Die Aktualisierung der Persönlichkeitskarte für das aktuelle Jahr – so bestimmen Sie Ihre persönliche Jahreskarte: Dazu bilden Sie aus den Ziffern Ihres Geburtstags im kommenden Jahr die Quersumme: Zum Beispiel 8.9.2015 ergibt: 8+9+2+0+1+5 = 25. Weiteres Vorgehen wie oben.

DER EREMIT - DIE JAHRESKARTE 2016 

Die Quersumme aus 2016 beträgt 2+0+1+6 = 9 <> Karte IX- Der Eremit

Die Karte steht für die Phasen des Alleinseins, der Meditation, der Versenkung in eine praktische Arbeit, des Fastens usw. Zurückgezogenheit, Stille und Besinnung sind nicht nur etwas für schlechte Zeiten. Sie sind Mittel der Konzentration, der Selbsterfahrung und Beruhigung, die du für deine Entwicklung brauchst.

Dabei sind Suchen und Finden nicht unbedingt dasselbe. Achte darauf, dass du ankommst.
Vergiss das Finden nicht. Fang bei dir an. In vielen Fällen gilt das Wort von Franz v. Assisi:
„Was du suchst, ist das, was sucht.“

Schließlich signalisiert die Karte ein höheres Maß an Wachheit / Achtsamkeit und Bereinigung. Löse Schulden ab – im materiellen und im moralischen Bereich. Vermehre den Wohlstand, das Wohlsein und das Wohlbehagen für dich und deine Mitmenschen.

LIEBE »Wenn ich an einem anderen Menschen hänge, weil ich nicht auf eigenen Füßen stehen kann, kann er vielleicht mein Lebensretter sein, aber unsere Beziehung ist keine Liebe. Paradoxerweise ist die Fähigkeit, allein sein zu können, die Vorbedingung für die Fähigkeit zu lieben« (Erich Fromm, Die Kunst des Liebens).

GLÜCK Der Eremit verkörpert einen Menschen, der zur richtigen Zeit seine Probleme löst und seine Aufgaben erledigt, ohne etwas unter den Teppich zu kehren. Auch du hast die Möglichkeit, dich und die Welt ein Stück weit heiler zu machen.

ERFOLG Der Schlüssel zum Erfolg: Komm mit dir und der Welt und „Gott“ ins Reine.

CHALLENGE Gerne alt werden. Manche sagen: „Kein Mensch wird gerne alt.“ Das klingt plausibel, ist aber doch falsch. Kinder zum Beispiel werden gerne alt. Kinder sind auch Menschen, und schon deshalb trifft dieser Satz nicht zu.

GESCHENK Reifen, ernten, vollenden. Paracelsus sagte: „Wer meint, alle Früchte würden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“ Manche Früchte werden erst im Alter überhaupt erkennbar.


D
as Geschenk der Beschäftigung mit diesem vielfältigen Archetypen (Alter Weiser, kluge / wachsame Jungfrau / Nachtwächter / Steppenwolf / Seelenführer u.v.a.) -- seine Botschaft ist es, immer besser zu verstehen, was einem „einleuchtet“, was davon wirklich funktioniert und was nicht. Dafür lohnt es sich, Erfahrungen zu sammeln: dafür lohnt es sich, zu reifen, zu ernten, zu vollenden. Der Weg des „Eremit“ besteht darin, immer „lupenreiner“ (und einfacher) zu tun, zu sagen und, ja, zu bekommen, was einem letztlich wert und heilig ist.

                                               Evelin Bürger & Johannes Fiebig

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