Frey, CF (Akron)


 

Biographie:

Akron (C. F. Frey)


 1948 am Bodensee geboren. Während seiner Musikstudien in München Mitglied (Schlagzeuger) verschiedener deutscher Rock-Gruppen, dabei erste Kontakte mit esoterischen Zirkeln und Bruderschaften. 1971 erschien sein Bucherstling, ein Roman. Später gab er eine avantgardistische Literatur-Zeitung heraus und experimentierte mit alternativen Denkmodellen. Daneben betätigte er sich auch in anderen Sparten, textete eine Rock-Oper und arbeitete fünf Jahre als Musik- und Theaterkritiker bei einer Tageszeitung. 1995 gründete er einen Kreis für Schattenarbeit (Templum Baphomae), der sich mit den Prägungen und Verdrängungen in der Seele auseinandersetzt.


Akron kann man guten Gewisssens einen Kenner und trotz großer Nähe zu ALeister Crowley auch diestanzierten Betrachter nenen: einen Advocatus Diaboli im geistigen Sinne. Kein TarotAutor hat sich so in Crowleys Werk vertieft und ist sogleich so kritisch wie fachkundig damit umgegangne. Bislang hat auch noch niemand die überragenden Illustrationen von Lady Frieda Harries auf so eindringliche und vielschichitge Weise interpretiert, dass dem Leser beim Betrachten der Karten ein wahres Licht aufgeht" Hajo Banzhaf


 

Lesungen/Seminare:

 


Akron ist Autor der Bücher (Auswahl):


H. R. Giger-Tarot, 2000, Taschen-Verlag


Dantes Inferno, 2000, Akron Verlags AG


Im Auge der Hölle, 2002, Akron Verlags AG


Der Akron-Tarot, 2004, Urania


Akrons Crowley-Tarot-Führer, 2008, Königsfurt-Urania


 


Der schweizerische Schriftsteller, Essayist, Schattenarbeiter und Magier-Philosoph verwendet sein profundes Wissen, die multiplen im Menschen zu durchwandern, sich selbst aus vielfacher Perspektive zu erleben, mit den verschiedensten Aspekten seiner Psyche zu kommunizieren, um sich dann wiederum über die erlebten Bilder und ihre Betrachtung (und die Betrachtungsweise) mit sich selbst auszutauschen, die beschränkenden Muster dualer Denkwirklichkeiten zu durchbrechen und ihre Sinn heuchelnden Gaukeleien zu entblößen. Klingt verwirrend? Ist es auch. Und wie. Akron verwirrt unsere linearen Lesegewohnheiten und er verwirrt unsere vergeblichen Versuche, klare Strukturen und zweiwertige Betrachtungslogiken aufbauen zu wollen. Dies gelingt bildgewaltig und mit erlesen wohlgesetzten Worten, allerdings auf einer archetypischen Komplexitätsebene, die gezwungen ist, unsere gewohnten Denkmuster zu verlassen, um nicht am surrealen und unbewusst wirksamen Charakter dieser Schriftschöpfung zu zerschellen. Bilder in Bildern, Handlungen in Handlungen, Betrachtungen in Betrachtungen und Metaebenen der Analyse, die letztlich doch nur wieder in sich selbst und in den untersten Schichten des Begreifens enden und ein wenig an die alt-philosophischen (inneren) Dialoge bzw. abwechselnden Monologe mit einem Mentor erinnern, deren Konzepte auch in „Sophies Welt“ Anwendung fanden.


Titel der Autorin/des Autors (Auswahl)


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